Der steinige Weg zu Olympia mit kaputten Wirbeln

Jetzt ist es öffentlich. Bei einer Trainingsmaßnahme habe ich mich im Oktober 2020 schwer verletzt und mir insgesamt 5 Wirbelfortsätze der Brustwirbelsäule gebrochen.

Jetzt ist es öffentlich. Bei einer Trainingsmaßnahme habe ich mich im Oktober 2020 schwer verletzt und mir insgesamt 5 Wirbelfortsätze der Brustwirbelsäule gebrochen. Bei einer Rafting-Tour bin ich aus dem Boot gefallen und mit dem Rücken auf einen Stein aufgeprallt.

Nach der Erstversorgung vor Ort bin ich zurück nach Dresden gekommen und habe mich im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden behandeln lassen. Und heute, exakt 111 Tage nach meinem Unfall und 154 Tage vor der Eröffnung der Olympischen Spiele, bin ich glücklich, dankbar und stolz, wieder gesund zu sein. Seit Weihnachten bin ich wieder auf dem Wasser unterwegs. Gerade erst habe ich ein hartes aber erfolgreiches Trainingslager in der Türkei geschafft. Mein Ziel ist klar: Ich will wieder eine Olympia Medaille holen. 
 
Der Weg hierher war lang und emotional. Ich musste viele Dinge von völlig neu lernen. Dazu zählte auch das einfachste: das Socken anziehen. Aber jetzt bin ich zurück und möchte jedem danken, der mich auf diesem Weg unterstützt hat. Besonders dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden um Prof. Dr. Alexander Disch. Meinem Verband, meinen Kollegen und ganz besonders meiner Familie und meinen Lieben, die mich immer unterstützt haben.

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